Orangen Barberina
Ursprung
Die Barberina-Orange ist eine spontane Mutation der Sorte Valencia Late, die 1982 in Rafelcofer, Valencia, von Vicente Barber entdeckt wurde. Diese Sorte zeichnet sich durch ihre späte Reifung und hohe organoleptische Qualität aus.
Eigenschaften
Der Baum der Barberina hat eine kräftige und kompakte Wuchsform, mit großen, intensiv grünen Blättern und dunklerem Holz als die Valencia Late. Die Frucht ist groß, rund bis leicht länglich, ohne Nabel und ohne Kerne. Die Schale hat eine mittlere Dicke, eine einheitliche orange Farbe und ein wachsartiges Aussehen. Das Fruchtfleisch ist saftig, mit einem hohen Saftgehalt (50-55%), süßem Geschmack und niedriger Säure, was sie ideal für den Frischverzehr und Saft macht.
Erntezeit
Die Ernte der Barberina in der Comunitat Valenciana erfolgt von Anfang Mai bis Juli. Die Früchte können mehrere Monate am Baum bleiben, ohne an Qualität zu verlieren, was ein verlängertes Verkaufsfenster für frische Ware ermöglicht.
Kulinarische Verwendung
Die Barberina-Orange eignet sich sowohl für den Frischverzehr als auch für die Herstellung von Säften, dank ihres hohen Saftgehalts und ausgewogenen Geschmacks. Ihr Saft wird nach dem Auspressen nicht bitter, was sie ideal für frische Säfte macht. Sie ist auch für die Lebensmittelindustrie in der Produktion von Säften und anderen Nebenprodukten geeignet.
Agronomische Hinweise
Die Barberina ist eine ertragreiche Sorte mit hochwertigen Früchten, die am Baum ohne Verschlechterung bleiben können. Sie hat eine geringere Säure als die Valencia Late, was sie süßer macht. Sie ist resistent gegen Fruchtfall dank ihres robusten Stiels. Ihr Anbau wird auf Citrange-Unterlagen für eine optimale Entwicklung empfohlen. Nach der Ernte können die Früchte kühl gelagert werden, obwohl zu niedrige Temperaturen Kälteschäden verursachen können.
Erntefenster
In Saison · Endet in 47 Tagen 1 apr → 15 junRichtwerte; können je nach Ernte und Wetter variieren.